Thüringer Rennsteigverein e.V. Neustadt am Rennsteig - copyrigth 2017

Zündhölzer

Zeittafel der Zündholzherstellung in Neustadt am Rennsteig


1844
Hans Schmidt brachte von Berlin die Verfahrensweise über die Herstellung von Zündhölzer nach Neustadt am Rennsteig.

1847
Meininger Seite 1 Zündholzbetrieb mit 49 Arbeitern -
Schwarzburger Seite 14 Zündholzbetriebe mit 79 Arbeitern.

1851
5 Kleinbetriebe stellen 350 Zentner Zündhölzer her.

1860
Am 01. Januar beginnt der Handelsmann und Schwammfabrikant Johann Christoph Friedrich Speitel (01.05.1811 – 27.09.1877) mit der fabrikmäßigen Herstellung von Zündhölzern.
* bis 1907 – Friedrich Speitel, Zündholzfabrik
* ab ca. 1920 – Friedrich Speitel, Inhaber Emil, Wilhelm und Heinrich Speitel
* ab 1922 – Friedrich Speitel AG
* 1926 bis 1928 – Deutsche Zündholzfabriken AG Hamburg

1864
Schultheiß Häuser berichtet über das Entstehen der Zündholzproduktion von 1844 an,
2450 Zentner Zündhölzer hergestellt.

1865
Jahresherstellung von 5.000 Ztr. Zündhölzern.

1872
Folgende Phosphorhölzer produzierende Familienbetriebe sind nachgewiesen:
Ottomar Böfel, Christel Ebert, August Schmidt, Carl Brückner, Friedrich Ebert,
Günther Schmidt, Albin Dresselt, Constantin Enders, Wilhelm Schmidt, Berthold Ebert, Friedrich Ernst, Constantin Welsch, Carl Ebert, Günther Ernst, Fritz Welsch, Franz Ebert, Franz Ernst, Werner Schmidt

1873
* Das Familienunternehmen Carl Wilhelm Beetz gründet sich, aus dem sich später die Firma Kahl, Beetz & Nordhaus [Rennsteigstr. 19] entwickelt und hat bis 1904/05 bestanden.
* Phosphorhölzer produzierende Familienbetriebe:
Adelheid Beetz, Anton Beetz, Carl Wilhelm Beetz Wwe., Ehrenfried Beetz
* Louis Günther Heinz beginnt mit der fabrikmäßigen Herstellung.
* Wwe. Marie Schmidt (später Unterneubrunn, dann Köln) begann mit einer Schwammfabrikation – es wurden Wund-, Zeichen- und Industrie-Schwämme hergestellt und vertrieben.
* ?? Familienbetriebe Wilhelm Heinz, Michel Heinz, Friedrich Wilhelm Heinz.

1880
* 100 Familien stellen Zündhölzer her.
* 250.000 Rohhölzer kosteten etwa 4 Mark, sie wurden zu Rollen gebündelt und in Fässern übereinander geschichtet in den Handel gebracht. Daraus konnten ca. 300 Pack a 10 Patronen mit je 75 – 80 Hölzchen hergestellt werden.
* Arbeitszeit für erwachsene Zündholzarbeiter von früh 5 Uhr bis abends 8 Uhr.

1881
* 100 Familienbetriebe in der Zündholzherstellung genannt, außerdem 3 „Großbetriebe“ mit je 10 Beschäftigten.
* Meininger Seite 226 Arbeiter in 82 Hausbetrieben.
* Durch einen staatlichen Bericht wurde auf die gesundheitsschädigenden Verhältnisse bei der Phosphorzündholzherstellung hingewiesen. Von 1875 – 1881 starben 35 % aller Erkrankten an Nekrose, 60 % behielten schlimme Schäden.

1884
* Verbot der Phosphorzündholzproduktion am 13. Mai.
* 460 Personen in 120 Familienbetrieben beschäftigt [Meininger Seite ca. 80 –
Schwarzburger Seite ca. 40]

1885
* Firma Berthold Lutz [Meininger Seite] mit 20 Arbeitern genannt.
* 4 Fabriken und 80 Hausbetriebe mit 925 Beschäftigten [503 weiblich, 422 männlich].

1887
* Phosphorhölzer produzierende Familienbetriebe:
Ernst Friedrich Beetz, Friedrich Kahl, Emil Nordhaus
* 27.03. Firma Kahl, Beetz & Nordhaus [Rennsteigstr. 19] Zündholzfabrik gegründet - siehe 1873
* Ansiedlung eines Schachtelmachers

1888
* Dr. Emanuell Sax schreibt in „Die Phosphorzündhölzchen-Industrie in Neustadt am Rennsteig“, daß um 1885/86 in den 3 mit staatlicher Unterstützung errichteten Zündholzfabriken (auf Meininger Seite) 69 Personen beschäftigt sind, obwohl diese für 90 Arbeiter angelegt waren.
* 19 Einwohner hatten einen Wandergewerbeschein für den Handel mit Zündhölzern.
* Im Adreßbuch der Chemischen Industrie des Deutschen Reichs sind für Neustadt am Rennsteig genannt:
Beetz, E.F., F. Kahl & E. Nordhaus – Zündwaarenfabrik
Lutz, Berthold – Fabrik für Zündhölzer
Schmidt, Carl Alfred – Zündholzfabrik
Schmidt, Carl Friedrich Emil – Zündholzfabrik
Speitel, Friedrich – Zündholzfabrik, gegr. 1860, 60 Arbeiter, die Leitung hat Friedrich Siegfied Berthold Speitel (geb. 09.07.1836)

1891 ??
Otto Speitels Wwe. – Fabrik chemische Zündwaaren

1894
Die Zündholzfabrik Carl Friedrich Emil Schmidt samt Wiese und Acker soll im Zuge einer Zwangsversteigerung zum Taxpreis von 7305,00 M verkauft werden.

1895
2 Betriebe in der Zündholzhausindustrie auf der Meininger Seite mit 35 Personen genannt.

1896 ??
* Erwähnung Carl Friedrich Emil Schmidt / Carl Alfred Schmidt
* Familienbetrieb Friedrich Kahl, Carl Wilhelm Beetz, Ernst Friedrich Beetz, Emil Nordhaus, Louis Günther Heinz bis 1911, Carl Lutz

1897
81 Familien betrieben in der verbotenen Hausindustrie die Fabrikation von Zündhölzern.

1898
In der Speitelschen Fabrik waren 48 Personen beschäftigt, 37 davon in der direkten Produktion.

1901
Das Fabrikanten-Adressbuch des Königreiches Sachsen und der thüringischen Staaten nennt folgende Zündholunternehmen:
Louis Günther Heinz
Kahl, Beetz & Nordhaus
Friedrich Speitel

1903
* Am 18.02. meldet das „Saalfelder Volksblatt“, daß es offiziell 19 Betriebe und 50 (verbotene) Hausbetriebe gebe.
* 1350 Einwohner, von denen ca. 1000 in der Zündholzfabrikation als Kleinfabrikant, Hausindustrieelle oder Arbeiter tätig waren.

1904 ??
Carl Bert, Lutz & Sohn (CL)

1905
Der bedeutendste Standort der Phosphorzündholzindustrie im Herzogtum Sachsen-Meiningen war Neustadt am Rennsteig.

1906/07
Die Speitelsche Zündholzfabrik wird mit Staatszuschuß der meininger Regierung modernisiert (von Handarbeit zur halbmaschinellen, später vollmaschinellen Fertigung) – Tagesleistung 3,25 Millionen Hölzer.

1907
* 01.01. trat das Gesetz zum Verbot der Verwendung von weißem Phosphor in Kraft.
* Die Fa. Speitel mit Zündholzfabrik, Sägewerk sowie Holzdraht- und Schachtelfabrik hatte 45 Beschäftigte
* Richard Otto Speitel betrieb bis 1913 einen Zündholzgroßhandel, ab 1905 hatte er ein Kolonialwarengeschäft.

1909
* Einführung der Steuergesetzgebung für Zündhölzer und Zündwaren.
* Die Zündholzbetriebe erhielten Fabriknummern (bis 1914)
Friedrich Speitel: 31 – 52 – 141 – 147
Richard Otto Speitel: 231
L.G. Heinz Sohn: 345

1910
* 02.01. - 50 Jahre Firma Friedrich Speitel
* Postkarte für Kundenbesuche von Schwamm- und Zündholzfabrikant Carl Leopold Schmidt
1911
* Die Fabrik von Louis Günther Heinz (Bahnhofstr. 39) sollte von dem sächsischen Zündholzunternehmen der Gebrüder Pötschke aus Waldheim übernommen werden.
* Firmeninhaber der Speitelschen Fabrik sind Emil, Wilhelm und Heinrich Speitel.
* Heinrich Speitel betreibt später unter dem Namen „Zündholzvertrieb“ den Handel:

1913 ??
Betrieb C.L. Schmidt

1920 ??
Emil Friedrich Speitel – Zündholz-Großhandel (R.O.S.N.)

1922
Am 22.12. erfolgt in der Speitelschen Fabrik die Umwandlung der Abteilung Zündholzfabrik in eine Aktien Gesellschaft.

1925
Es bestanden 5 Zündholzbetriebe mit etwa 250 Beschäftigten:
Carl Leopold Schmidt
Kahl, Beetz & Nordhaus
Louis Günther Heinz
Richard Otto Speitel
Friedrich Speitel

1926
* Folge der allgemeinen Rezession waren die Zusammenlegung kleinerer Betriebe.
In der Zündholzindustrie erfolgte nach der Reichsanleihe des Schweden Ivar Kreuger der Aufkauf kleinerer Unternehmen, die dann geschlossen wurden
Die Stahl & Nölke AG Kassel übernahm die Zündholzfabrik Friedrich Speitel AG, danach wurde die Fabrikation eingestellt
* Das Unternehmen Louis Günther Heinz Sohn stellte ebenfalls die Produktion ein, betrieb danach in der Bahnhofstr. 39 ein Landwaren- und Versandhaus sowie den Zündholzhandel.
* Neustadt am Rennsteig wieder mit Not, Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit.

1945
* Am 02.12. wurde die alte Zündholztradition wieder aufgegriffen und eine Genossenschaft gegründet. Anteile von 200,--DM bei 10 Mitgliedern. Beginn der unsauberen Machenschaften des Herrn Frankenberger. Die Produktion begann in der Ernst Thälmann Schule.
* Im Juni Gründung des Holzwarenbetriebes Schuchmann mit 50 Beschäftigten.

1946
Im ersten Quartal eine Belegschaft von 90 Personen in der Genossenschaft. Der Geschäftsbericht weist ein Produktionsergebnis von 3 Millionen Schwedenschachteln aus,
137 Beschäftigte am Jahresende. Lohn für Männer 70 Pf, für Vorarbeiter 80 Pf.

1947
* Erweiterung des Maschinenparks um 2 Schälmaschinen, 1 Abschlagmaschine, 1 Putz- und Poliertrommel und 1 Spannteilmaschine.
Die Jupiterproduktion wurde gegenüber 1946 um das Vierfache gesteigert, trotzdem ein Verlust von 29.000,--DM, da für 15.000,--DM Werkzeuge vernichtet werden mußten, die für den Einsatz in der Produktion nicht geeignet waren.
* Schuchmann machte mit der Jupiterproduktion über 150.000,--DM Gewinn.

1948
* Der Preis pro Koffer betrug 11 ½ Pf., Fehlbestand 181.000 Stück.
Der Aufsichtsrat betraut am 28. Juni den Werkleiter, den Betrieb der Gemeinde zu erhalten.
In 5 Monaten stieg die Produktion 32 %, Die Leistungen der Einlegemaschinen stieg von 190 bis 250 Rahmen auf 275 bis 612 Rahmen.
* Der Zündholzbetrieb Schuchmann stellte alle modernen, zu einen Zündholzwarenbetrieb notwendigen Maschinen auf Grund der persönlichen Gegensätze in der Gemeinde Neustadt am Rennsteig in Zella Mehlis auf. Ein Zusammenschluß mit der Genossenschaft wurde abgelehnt.
* Überführung der Genossenschaft in Volkseigentum am 16.11. beschlossen.

1949
* Am 01.01. Übernahme durch die VVB Papier/Chemie Land Thüringen.
2 weitere Einlegemaschinen aufgestellt, Aufbau einer Trockenanlage mit Unterfeuerung.
* Die Holzwarenproduktion der Firma Schuchmann kam zum Erliegen, für die primitiven Erzeugnisse war kein Absatz mehr vorhanden. Die Zulieferung für die Schuhindustrie wurde aufgenommen

1950
Am 22. Februar brach in der Trocknungsanlage ein Brand aus; Vernichtung dieser und des Daches, ab dem 29. April lief die Produktion wieder voll an.
Umstellung der Kofferproduktion auf Schwedenware am 02. Oktober, im ersten Monat 1.110.000 Schachteln hergestellt.

1951
Bei der Firma Schuchmann kam es zu Klassenauseinandersetzungen, eine neue Gewerkschaftsleitung wurde gewählt. Es entwickelte sich auch eine starke Parteiorganisation. Gründung einer Schallmeienkapelle.

1952
17. Mai - Brandunglück in der Zündholzfabrik, 1 Todesopfer und weitere Verletzte mit schweren Verbrennungen

1953
* Im Februar erfolgte eine Überprüfung bei Schuchmann; Steuerhinterziehungen und Wirtschaftsvergehen wurden festgestellt.
* Produktionshalle am 15. August wegen Einsturzgefahr geschlossen.
* Gründung des VEB (K) Neustädter Holzwarenbetrieb am 15. Dezember mit 92 Werktätigen.
* Denkschrift der Zündholzfabrik am 22. Januar an W. Ulbricht wegen der Demontage der Zündwarenfabrik Rostock.
* 28. Februar Beginn der Umlagerung von Rostock nach Neustadt am Rennsteig.
* Am 23. Mai Beginn der Produktion nach der Neufassung des Schwedenrezeptes.
* Bis zum Jahresende Ausbau der Trocknungsanlage, Neuinstallation der Werkhalle, Bau der Werkküche und Toilettenanlagen.

1954
* Das Betriebskollektiv festigte sich, die leidliche Heimarbeit wurde abgeschafft.
* Beim Holzwarenbetrieb stabilisierte sich ebenfalls die Produktion.
Es entstanden die BSG „Aufbau“ mit 3 Fußballmanschaften, einer Frauenhandballmannschaft und einer Gymnastikgruppe. Ebenfalls entstand eine Sing- und Tanzgruppe.

1955
Die Steigerung der Arbeitsproduktivität betrug gegenüber dem Plan 23 %.

1956
Beim Holzwarenbetrieb erfolgten bis 1959 umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen.

1964
- Die Produktion der Zündhölzer in Neustadt am Rennsteig wurde Mitte des Jahres
eingestellt
- Die Maschinen wurden nach Coswig umgelagert
- Am 01. Juli Zusammenlegung des Holzwarenbetriebes und der Zündholzfabrik zum
VEB Holzverarbeitungswerk Neustadt am Rennsteig
- Das Produktionssortiment umfaßte: Absatzkeile, Holz- und Hartpappgelenke für die
Schuhindustrie, Zeltstangen, Hochsprunglatten und Zigarrenwickelformen.

 

Erarbeitet für die Heimatstube des Thüringer Rennsteigverein e.V. Neustadt am Rennsteig
im März 1997 durch Manfred Kastner.

Neubearbeitung für das Rennsteig – Museum unter Verwendung von:
- Zur Entwicklung der Zündholzindustrie in Neustadt am Rennsteig im 19. Jahrhundert von Wolfgang Finn 2005
- Von hausindustriellen Hölzchenmachern und Zündholzfabrikanten in Neustadt am Rennsteig in der Zeit von 1845 bis 1925 – von Wolfgang Poock
- Geschichtliches zur Holzwaren- und Buchzünderfabrikation von Bernhard Schuchmann von Wolfgang Poock – Dresden
- Aufzeichnungen von Jürgen Nolte – Tannroda

Erkenntnisstand Juni 2015

 

 
Literaturzusammenstellung Zündhölzer     
 
  8. Die Entwicklung der Neustädter Zündholzindustrie – FW 13.01. und 08.12.1953
52. „Die ersten Streichhölzer in Neustadt“ aus Dorfzeitung - Hildburghausen 08.10.1924
56. Handbuch der chemischen Technologie „Zündmittel“
58. „Nur ein Zündholz“ von Kurt Gaede (Auszug)
59. Die Zunder - und Zündholzmacher aus „Der Rennsteig“ von Otto Ludwig (1977)
63. Auszüge „Gehrener Bezirksblatt“ 05.08.,15.04., 06.05.1885
70. Zeitungsausschnitt „Vom Feuerschwamm zum Zündholz“
71. Briefkopfbogen „Friedrich Speitel“
72. Briefkopfbogen „Zündholzfabrik Rennsteig“ - Rezeptur: Zündkopfmasse, Anstrich
73. Rezeptur Anstrich
74. Anweisung zur Herstellung des wasserfesten Anstrichsatzes
75. Rezeptur Sicherheitszündhölzer
76. „Rennsteigperlen“, gefunden 1842 in der Nähe von Neustadt am Rennsteig
      von Otto Ludwig
83. „Menschen und Werke unserer Heimat“ 10 Jahre VEB 1956 - Zündholzfabrik
86. Zündholzetiketten des VEB Zündholzfabrik „Rennsteig“ (Betriebskatalog)
      BT Neustadt am Rennsteig - ehem. Zündholz
89. Entwicklung der Zündholzindustrie (Zusammenfassung 1840 - 1975)
90. Vom Feuertier zur Ofenglut (Kulturkunde für Familien und Schulen 3. Band)
      * Reibezündhölzer mit Kalziumchlorat oder mit Phosphor
      * Der Erfinder unsrer Phosphorzündhölzer
      * Rasche Fortschritte
      * Die Hölzer selbst
      * Das Streichhölzchen
      * Das Elend bei den Hölzchenmachern in Neustadt am Rennsteig
         in Thüringen
      * Heute
      * Woher kommt der Schwefel
      * Schwäflhölzl (Volksweise)
      * Schriften zur Feuererzeugung
94. Das Elend bei den Hölzchenmachern
100. Besuchsanzeige L. G. Heinz
119. Nur ein Profanes Zündholz
123. Zündholzhausindustrie 1871 - 1914 Von A. Schneider, Meiningen
        BT Neustadt am Rennsteig - ehem. Zündholz
146. Briefköpfe Zündholzgenossenschaft, H. Speitel u.a.
148. Kalender mit Zündholzetiketten und Beschreibung
151. Briefkopfbogen der Firma Friedrich Speitel
164. Schreiben vom 11.04.1903 auf Entschädigung und anderweitiger Arbeitsgelegenheit
165. Zwangsversteigerung Karl Friedrich Emil Schmidt
166. Erlaubnißschein zum Erwerb von Gift
167. Giftschein zur Zubereitung von Zündhölzern
168. Anzeige „Carl Leopold Schmidt“
169. Die neuen „Zündhölzer“ brachten Not und Ausbeutung
170. Ilmkreis Allmanach „Das Elend bei den Hölzchenmacher in Neustadt am Rennsteig“
171. Bilder „Die Zündholzmacher“
172. Zeittafel der Zündholzherstellung
180. Briefkopf und Ansicht der Zündholzfabrik Speitel
181. 50 jähriges Geschäftsjubiläum der Firma Speitel
182. Erzeugnisse der Firma Speitel
183. Auszug aus Mareile März 1912 betr. Firma Speitel
184. Zeitungsausschnitt Firma Speitel
185. Briefe der Firma Speitel
186. Etiketten der Zündholzfabrik Friedrich Speitel
187. Zeitungsartikel „Abriß Zündholzfabrik“
189. Zündholzschachtel von 1947
190. Bild „Füllen der Tunkrahmen“
191. Bild „Einlegemaschine“
192. Bilddokumente „Zündholzfabrik Rennsteig“ von Rolf Schmidt
193. Abhandlung der Zündholzfabrik                    von W.R.Reinhardt
194. Zündholzetikettenkatalog der „Zündholzfabrik Rennsteig“
195. Zündholzetiketten der „Zündholzfabrik Schuchmann“
196. Zündholzvertrieb Heinrich Speitel
391. Unterhaltsames über Zündwaren von Hartig 1986
        Seiten 14,15,26,27,43,44,45,46,47 und 51
511. Bilder Zündholzindustrie
        Von Holzeinschlag bis Herstellung der Zündhölzer (9 Bilder von Dieter Schmidt)
573. Zeitungsartikel FW 06.04.1981 -Holzindustrie Neustadt
582. Plan für Stromerzeugungsanlage der Firma Speitel - 1925 -
666. Zündholzmaschinen - Lieferungen der Firma Roller - betr: Schuchmann /
        Zündholzgenossenschaft Neustadt am Rennsteig
672. Briefköpfe - VEB (K) Zündholzfabrik „Rennsteig“ - Neustädter Holzwarenbetrieb GmbH
673. „Der lustige Hobelspan“ Betriebszeitung des Neustädter Holzwarenbetriebes
674. Böttger - Erfinder der Sicherheitszündhölzer
        Schrötter - Entdecker des roten Phosphor
675. „Mein letztes steuerfreies Zündholz - Dem Steuerzahler gewidmet“ 
        Postkarte von 1909
676. Bild Straßenverkäuferin mit Feuerstein und Schwefel, um 1820
677. Bild Magd mit Schwefelhölzchen und Feuerstein
        Landeskunde Schwarzburg-Rudolstadt betr.Schwefelholzfabriken
678. Kostenanschlag zur Einrichtung einer Zündholzfabrik und
        Abbildungen von Zündholzmaschinen der Fa. Roller
679. Der Röhrchenhobel
680. Kreuger - Zündwarenimperium
681. Jacob Fr. Kammerer - Erfinder des Phosphorreibzündholzes
682. Bildlicher Ablauf der Zündholzherstellung in den 30 iger Jahren
683. Die „Heimindustrie“ von Holzdraht, Streichzündhölzchen und Spanschachteln
        in Neustadt am Rennsteig
710. Bilder Zündholzherstellung in der Zündholzfabrik
        - Holz ablängen
        - Stanzen der Jupiterstreifen
        - Holzdraht manuell schneiden
        - Holzdraht maschinell schneiden
        - Holzdraht manuell in Rahmen einlegen
        - Einlegerahmen pressen
        - Einlegen des Holzdrahtes
        - Sortieren der Jupiterstreifen
        - Einlegerahmen manuell entleeren
        - Masse rühren
        - Masseherstellung maschinell
        - Einlegerahmen zum Eintauchen in die Masse
        - Vorbereitung der Jupiterhölzer
        - Einlegerahmen manuell tauchen
        - Einschienen der Jupiterstreifen
        - Holzdraht einsetzen in den Automaten
        - Ansicht des Singlerautomaten (alle Arbeitsgänge)
        - Pappschachtelautomat
        - Verpackungsmaschine
744. Notizen zu Firma Schuchmann
754. Notizen zu Zündholzfabrik L.G.Heinz, Briefkarte Zündholzfabrik L.G.Heinz,                      
        Briefumschlag L.G.Heinz Sohn                                                        
755. Postkarte, Rabattkarte, Visitenkarte von L.G.Heinz Sohn
756. Notizen zu Abriß „Zündholz“ , Bürogebäude Wohnhaus
        Firma Schuchmann, Tannengrundstraße
779. Beschluß Rehabilitierung Irene Otto - Schuchmann
780. Unterlagen Schukei GmbH Neustadt am Rennsteig
786. Zeichnung Schachtelmacher von Altnau / König
791. Notizen Werner und Eleonore Oßmann, Ike, Zündholzfabrik        
793. Notizen Hilde Wollmann zu Zündholzherstellung u.v.a.m.
916. Paul Memm als Betriebsschlosser, Margot Welsch im Arbeitsprozeß
923. Karl Hoffmann und Dieter Schmidt an der Schälmaschine
1008. Gib doch mal die Zündhölzer her aus FW  vom 21.07.1956
1845. Ergänzungen Zündhölzer Friedrich Speitel
2286. Zur Entwicklung der Zündholzindustrie in Neustadt / Rennsteig
          im 19. Jahrhundert – Wolfgang Finn 2005 (260)
2330. Die Hausindustrie in Neustadt am Rennsteig - Emanuel Sax 1888
2331. Geschichtliches zur Holzwaren- und Buchzünderfabrikation
          von Bernhard Schuchmann / Wolfgang Poock-Dresden
2332. Anhang über Anlagen und Betrieb von Phosphor-Zündholz-Fabriken
          von 13.05.1884
2333. Von hausindustriellen Hölzchenmachern und Zündholzfabrikanten von 1845 bis 1925
          W. Poock mit Lageplan von Neustadt 1856, 1903, 1905 und heute
2334. August Speitel - Aufz. von Roland Speitel / W. Poock
2335. Etiketten Friedrich Speitel
2336. Zündholzgroßvertrieb Richard Otto Speitel
2337. Bilder Holzdraht-, Schachtelspan- und Rörchenhobel,
Schneidelade zum Längen des Holzdrahtes
2352. Briefkopf - VEB(K) Zündholzfabrik Rennsteig von 1961
2353. Faltschachtel VEB(K) Zündholzfabrik
2381. Etiketten Zündholzfabrik Rennsteig - Jürgen Nolte
2382. Friedrich Speitel - Jürgen Nolte
2383. Die Zündholzmacher von Neustadt am Rennsteig
 von Alexander Witzenhausen
2384. Geschichlicher Werdegang - Jürgen Nolte
2470. Neufassung Zeittafel der Zunderschwamm- und Zündholzherstellung
2471. Überallzünder vom Rennsteig
          Neustädter Zündhölzer - Helmut Schindler, Hannover
2472. Alte Schachtel (AS) 4/87 S. 28 * Überallzünder
2473. AS 6/87 S. 19-23 * Zündholzetiketten
2474. Titel Alte Schachtel 12/06 - 03/07 - 04/07
2475. AS 01/08 S. 11-14 * Neustädter Zündholzfabrikanten
2476. Besuch in Neustadt September 2008 (Bilder) - von 2477. bis 2480.
          Wolfgang Brauer-Düsseldorf
2477. Briefkopf VEB(K) Zündholzfabrik Rennsteig
2478. Schriftverkehr 26.07.1957 - alter Briefkopf
2479. Schriftverkehr 10.12.1959
2480. Protokoll Zündholzfabriken 17.06.1959
2481. Schriftverkehr 20.06.1964
Material von Heid, Kurt - 68623 Lampertheim - Schubertstr. 4 von (2582 - 2589)
2582. Adressen
2583. Zündhölzchen Weltausstellung 1873
2584. Zündholzhobel
2585. Bilder Zündholzhobel
2586. Holzdraht
2587. Zündhölzchen - Hobelmaschine
2588. Neustadt-Schachteln-Zündhölzer.......
2589. Zündholzfabriken
2693. Facharbeit - Die Chemie der Streichhölzer / Claudia Sieber
2714. Bilder Abriß Zündholzfabik
2767. Witzenhausen, Alexander – Die Zündholzmacher von Neustadt am Rennsteig
          RHH 25, 38 – 43
2795.1 von Jürgen Nolte - Tannroda bereitgestellt
            Streichholzschachtel Rennsteig - Hölzer (groß)
            Deutsche Kraft (klein) 2x
            Sicherheits-Zündhölzer S.N.31
            Jägerhölzer
2831.1 - 9 Zündholzschachteln (J. Nolte)
 
            5 Schachtelabbildungen Postkartengröße (J. Nolte)
 
2837. Daten zu Schuchmann (J. Nolte)
 
2838. Etikettenabbildungen Zündholzfabrik (J. Nolte)
 
2840. Zündholzetikettenaufstellung der Zündholzgenossenschaft und des 
 
          VEB Zündholzfabrik "Rennsteig" Neustadt am Rennsteig, der Firma Friedrich Speitel und August
          Speitel, sowie Bernhard Schuchmann 
 

 

In der Ausstellung sind zu sehen:

 

Fotokopie "Herstellung Zündhölzer", Kopien "Rezepturen für Zündwarenherstellung", Kopien von Kopfbogen der Firma Speitel, Firmenkarten L.G.Heinz, Streichholzbriefe, Bild "An Phosphornekrose erkrankte Frau", Bilderfolge "Zündholzmacher", 2 Brigadebücher "Brigade 1. Mai", zerlegbare Bannerstange mit VEB Spitze, Banner "FDGB Holz", Banner "Betriebsparteiorganisation Holz", vergrößertes Etikett "Rennsteighölzer", vergrößertes Etikett "Sicherheitszündhölzer", Buch "Unterhaltsames über Zündwaren", Anhänger "Für gute Leistung in der Firma B. Schuchmann", Bilder Holzindustrie, Versandkistenanschrift H. Speitel 1926, Zündholzpatrone, Zündholzschachteln Sturm Sicherheitszündhölzer, verschiedene Zündholzschachteln, Aufkleber, Schachteln Sicherheitszündhölzer 1964, Aufkleber, Schachteln Sicherheitszündhölzer 1963, Haushaltware Oberteil geklebt, Lebensversicherung Oberteil ungeklebt u.a.

 

 
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